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Gaston von Luxburg, der freche Dirnenräuber oder Die rächende Vehme in den Ruinen der Todtenburg bei Kassel / [Karl von Thal]
Entstehung
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als ihn Konrad auf zwei Reiter aufmerk⸗ ſam machte, welche ihnen gerade ent⸗ gegen kamen. Man erkannte ſie bald für den Ritter Gaſton von Luxburg und ſeinen Knappen. Sein Unternehmen war ſehr gewagt, weil er nicht mit Gewiß⸗ heit wußte, daß Adelgundens Wärterin ihn nicht verrathen hatte; zwar ſchloß er das Gegentheil aus dem Fehdebriefe, allein Gewißheit fehlte ihm doch. Die Lanze, als Zeichen des Grußes, neigend. ſprengte er gegen den Liebenſteiner und

Bärenburger, welche ſeinen Giuß er⸗

ſtaunend erwiederten. „Ihr wollt mich befehden,“ rief er, „ich aber habe keine Luſt mich mit Euch herumzuſchlagen, denn ich will in Friede mit ſo tapfern Rittern leben!“

„Wir haben Dirnenraub an Euch zu rächen, entgegnete Konrad hitzig. „Wenn Ihr Eure Burg nicht vertheidigen wollt,

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