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Gaston von Luxburg, der freche Dirnenräuber oder Die rächende Vehme in den Ruinen der Todtenburg bei Kassel / [Karl von Thal]
Entstehung
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errettet habe. Sie wollte barfuß nach Rom wandern, um dort Vergebung zu holen. Vergebens bat ich ſie, den Na⸗ men des Buben zu nennen. Sie beglei⸗ tete mich bis an den Liebenſtein, und ſchied, als eben der junge Tag erſchien, mit Thränen von mir.“

„Kein Anderer hat Dich rauben laſ⸗ ſen, als Gaſton von Luxburg!“ rief Konrad hitzig, und erzählte hierauf ſer⸗ ner Geliebten, wie es ihm in jener Zeit ergangen war, verſchwieg jedoch die Vorladung der Vehme.

Am nächſten Tage, als Konrad in der Mitte ſeiner Knappen ſtand, erwachte mächtig in ihm wieder die Luſt den Luxburger zu befehden, weil er dieſen allein fähig zu einem Dirnenraube hielt.

Der alte Liebenſteiner ſuchte ihn hiervon zwar abzureden, und auch