Teil eines Werkes 
9. bis 13. Bändchen (1851)
Entstehung
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Er erzählte ſeine Geſchichten und ſang ſein Liedchen mit großer Leutſeligkeit. Er hatte auch ſeine eigene Ge⸗ ſchichte, ehe er in's Große kam, und hatte mehr denn ein Gefängniß von innen geſehen, und ſeinen Namen auf manches Stempelpapier geſchrieben.

Als Altamont zuerſt von Paris zurückkehrte, und, nachdem er ſich, mit Sir Francis Clavering von dem Hotel aus, in dem er ſein Quartier aufgeſchlagen (und das er in Betracht des Schatzes von Demanten und Rubinen, womit der Ehrenmann betraut war, in einem ſehr entblößten Zuſtande erreicht hatte) in Verbindung getreten, wurde Strong von ſeinem Patron, dem Barv⸗ net, an ihn geſandt, bezahlte ſeine kleine Rechnung und lud ihn ein, mit ihm zu kommen und eine Nacht oder zwei in den Zimmern zu ſchlafen, wo er in der Folge ſeine Reſidenz aufſchlug. Mit dieſem Manne zu unter⸗ handeln, ging noch recht gut an, aber eine ſolche Per⸗ ſon in der Wohnung zu haben, und beſtändig mit ſol⸗ cher Geſellſchaft beläſtigt zu ſein, wollte dem Geſchmack des Chevalier nicht zuſagen, und er brummte nicht wenig gegen ſeinen Prinzipal.

„Ich wünſchte, Sie würden dieſen Bären Jemand anders in's Käfig ſetzen,“ ſagte er zu Clavering. „Der Burſche iſt kein Gentleman, ich geh' nicht gern mit ihm über die Straße, er kleidet ſich wie ein Neger am Feier⸗ tag. Ich nahm ihn an einem Abend in's Theater, und beim Jupiter, Sir, er ſchimpfte über den Schauſpieler, der die Rolle des Schufts auf der Bühne ſpielte und fluchte über ihn, daß die Leute in den Logen haben wollten, man ſollte ihn hinauswerfen; das Nachſtück war der Brigand, wo Wallack, wie Sie wiſſen, ver⸗ wundet herein kommt und ſtirbt. Als er ſtarb, fing Altamont an wie ein Kind zu weinen, es ſei Jammer⸗ ſchade, und ſchrie und verſchwor ſich ſo, daß es einen zweiten Aufſtand gab, und Jedermann auflachte. „Dann mußte ich mit ihm fort, weil er Einem, der ihn aus⸗ lachte, den Rock nehmen wollte, und ſchrie ihm zu, er