Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1850)
Entstehung
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Mannes ab, wenn er eine unangenehme Nachricht mit⸗ zutheilen hat. Er wünſcht, daß es gethan, ſchnell ge⸗ than würde. Es thut ihm leid, aber que voulez vous? Der Zahn muß herausgenommen werden, und er hat Dich in dem Seſſel, und es iſt zum Erſtaunen, mit wie viel Muth und Kraft der Fauſt er die Zange an⸗ legt. Es iſt möglich, daß er nicht ſo thätig oder eifrig wäre, wenn es ſein Zahn wäre; aber kurz und gut, es iſt eine Pflicht und Schuldigkeit, ihn ausziehen zu laſſen. So geſchah es denn, daß der Doktor, nachdem er die Epiſtel Myra und Mrs. Portman mit mancher verdammenden Randgloſſe auf den jungen Unhold, der ſich immer tiefer und tiefer ins Verderben ſtürze, vor⸗ geleſen hatte, dieſe Ladies zurück ließ, um die Nach⸗ richt unter der Claveringer Geſellſchaft zu verbreiten, was ſie mit ihrer gewohnten Genauigkeit und Eile tha⸗ ten, nach Fairvaks hinüber ſchritt, um der Wittwe die Hiobspoſt zu überbringen.

Sie hatte bereits die Kunde. Sie hatte Pens Brief geleſen und darin einige Erleichterung gefunden. Eine düſtere Ahnung von Unglück hing ſeit vielen, vie⸗ len Monaten über ihrem Gemüth. Sie wußte jetzt das Schlimmſte, und ihr theurer Junge kam reuig und zer⸗ knirſcht zu ihr zurück. Brauchte ſie mehr? Alles, was der Rektor ſagen konnte (und ſeine Bemerkungen waren ſowohl von dem geſunden Menſchenverſtande diktirt, als auch durch das Alterthum ehrwürdig gemacht), ver⸗ mochte nicht, Helen dahin zu bringen, daß ſie beſondern Unwillen zeigte oder ſich unglücklich fühlte, außer, daß der Junge ungläcklich wäre. Was war denn dieſer Grad, von dem ſie ſo viel Aufhebens machten, und was konnte er Pen viel Gutes bringen? Warum beſtanden Doktor Portman und ſein Oheim darauf, daß man den Jungen nach einem Orte ſchickte, wo ſo viel Verſuchung zu erwarten und ſo wenig Gutes zu gewinnen war? Warum ließen ſie ihn nicht daheim bei ſeiner Mutter? Was ſeine Schulden anbelangte, ſo mußten ſie natürlich