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Queen's Crawley mit Lady Jane und deren Tochter,
während Rebekka, Lady Crawley, ſich hauptſächlich in Bath)
und Cheltenham herumtreibt, wo eine ſehr ſtarke Partei trefflicher Leute ſie als eine Frau anſieht, der man ent⸗ ſetzlich Unrecht gethan und noch thue. Sie hat zwar auch ihre Feinde. Allein wer hat deren nicht? Ihr Le⸗ ben mag Ihnen als Antwort dienen.
Rebekka, Lady Crawley, iſt jetzt gar fromm gewor⸗ ven, und thut allerlei gute Werke. Ihr Name ſteht auf allen Wohlthätigkeits⸗Liſten. Das arme Pomeranzen⸗ Mädchen, die vernachläßigte Wäſcherin, der unglückliche, mit Muffins handelnde Mann findet an ihr eine groß⸗ müthige Freundin, die mit ihrer Hülfe nie zögert. Bei zu ſolchen Wohlthätigkeitszwecken veranſtalteten Ausſtel⸗ lungen weiblicher Arbeiten, iſt ſie ſtets in einer Bude zu erblicken. Emmy, ihre Kinder, und der Oberſt, die vor einiger Zeit nach London kamen, fanden ſich bei einer dieſer Ausſtellungen mit einem Male ihr gegenüber Sie ſchlug recht ſittſam die Augen nieder und lächelte, als ſie erſchrocken von ihr wegeilten, wobei Emmy ſich auf den Arm ihres Sohns George (der nun zu einem gar ſchö⸗ nen jungen Herrn herangewachſen ifi) ſtützte, und der Oberſt ſeine kleine Janey auf den Arm nahm, — ſeine Janey, die er über Alles in der Welt liebt, und die ihm ſogar über ſeine „Geſchichte des Punjaub“ geht.
„Die er mehr liebt, als mich,“ denkt Emmy mit einem Seufzer.
Allein nie ſagte er zu Amalien ein Wort, das nicht freundlich und ſanft geweſen wäre; z und nie dachte er an eines ihrer Bedürfniſſe, ohne daß er daſſelbe zu be⸗ friedigen geſucht hätte.
Ah! Vanitas vanitatum! Wer von uns iſt glück⸗ lich auf dieſer Welt? Wem von uns geht Alles nach


