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„Beſondere dringende Geſchäfte,“ ſagte ſie, „riefen ſie nach Brügge.
Dahin begab ſie ſich denn auch; und bloß Georgy und deſſen Oheim wohnten der Trauung bei. Als dieſelbe vorüber, und Georgy bei ſeinen Eltern war, kehrte Mrs. Becky (nur für ein paar Tage) zurück, um den einſamen Junggeſellen, Joſeph Sedleh, zu tröſten. Letzterer zog es, wie er ſagte, vor, auf dem Continente zu leben, und wollte nicht bei ſeiner Schweſter und dem Gatten derſel⸗ ben wohnen.
Emmy empfand die innigſte Freude, ſo oft ſie daran dachte, daß ſie an ihren Mann geſchrieben, noch ehe ſie den bewußten Brief George's geleſen, oder davon Kennt⸗ niß gehabt.
„Ich wußte das während der ganzen Zeit,“ ſagte William; „aber konnte ich dieſe Waffe gegen das An⸗ denken des armen Burſchen führen? Das ſchmerzte mich ſo ſehr, als Du —“
„Sprich nie mehr von jenem Tage,“ rief Emmy, ſo zerknirſcht und demüthig, daß William dem Geſpräch eine andere Richtung gab, in dem er von Glorvina, ſowie von der lieben alten Peggy O'Dowd erzählte. Bei dieſen ſaß er, als das Schreiben anlangte, das ihn zurückrief.
FHätteſt Du mich nicht zurückgerufen,“ ſetzte der Oberſt lachend hinzu, — „wer weiß, wie dann Glorvina ſich ſchreiben würde?“
Dermalen ſchreibt ſie ſich Glorvina Posky (nun Mrs.
Major Posky). Sie nahm ihn nach dem Tode ſeiner erſten
Frau, da ſie den feſten Entſchluß gefaßt hatte, nie aus dem Regimente zu heirathen. Auch Lady O'Dowd hat eine ſo große Anhänglichkeit an daſſelbe, daß ſie erklärt, ſie werde in allewege zurückkommen, und einen von ihnen heirathen, wenn ihrem Mick Etwas zuſtoßen ſollte. Allein der General⸗Major befindet ſich ganz wohl, und lebt ſehr glänzend zu O'Dowdstown; er hat eine Koppel trefflicher


