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ten Regiments, an deſſen Spitze er ſo lange geſtanden, behalten ſollte.
„
Amalie hatte einige dieſer Veränderungen erfahren. Der Briefwechſel zwiſchen Georgy und ſeinem Vormunde hatte keineswegs aufgehört; William hatte ihr ſogar ſeit ſeiner Abreiſe ein Paar Mal geſchrieben; allein in einer ſo ungezwungen kühlen Weiſe, daß die arme Frau jetzt fühlte, daß ſie ihre Macht über ihn verloren, und daß er, wie er geſagt, nun frei ſei. Er hatte ſie ver⸗ laſſen, und ſie fühlte ſich elend⸗ Seine faſt zahlloſen Freundſchaftsdienſte, ſeine hohe und liebevolle Achtung traten ihr jetzt vor vie Seele, und machten ihr Tag und Nacht Vorwürfe. Wie ſie immer zu thun gewohnt war, brütete ſie über dieſen Frinnerungen; ſie ſah die Rein⸗ heit und Schönheit der Liebe ein, mit der ſie leichtfertig geſpielt, und neachte ſich darüber Vorwürfe, daß ſie einen ſolchen Schatz weggeworfen.
Und dieſer Schatz war in der That verſchwunden: William hatte ihn ganz aufgezehrt. Er glaubte, er liebe ſie nicht mehr, wie er ſie früher geliebt. Er glaubte, daß er es nie wieder könne.
Die Art liebevoller Freundſchaft, die er während ſo vieler, treuer Jahre angeboten, kann nicht weggeworſen und zerſchmiſſen, und wieder ſo geflickt werden. daß von dem Bruche keine Spuren zurückbleiben. Die kleine unbe⸗ ſonnene Tyrannin hatte ſie ſo zerſtört.
Nein, William vachte aber und abermal:
„Ich ſelbſt habe mich betrogen; ich war es, der fortfuhr, zu cajoliren: wäre ſie der Liebe würdig gewe⸗ ſen, die ich ihr ſchenkte, ſo würde ſie dieſelbe ſchon längſt erwiedert haben. Es war ein zärtliches Mißver⸗
ſtändniß. Und iſt nicht das ganze Leben ein ſortgeſetztes


