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auf Schloß Caſtlewwod einquartirt geweſen war. Dick, der Gelehrte, war jetzt nicht nicht mehr Dick, der Soldat, ſondern Capitän Steele, bei Lucas'Füſilie⸗ ren, und Secretär von my Lord Cutts, jenem berühm⸗ ten Offiziere König William's, dem tapferſten und beliebteſten Manne in der ganzen engliſchen Armee.
Die beiden luſtigen Gefangenen hatten mit einer Geſellſchaft von Freunden wacker gezecht (— denn un⸗ ſer Keller, ſowie auch der der Gefängnißwärter von Newgate wurde mit unzähligen Körben von Burgunder und Champagner verſehen, welche die Freunde der beiden Offiziere herſchickten —); und Harry, den es weder nach ihren Getränken, noch nach ihrer Unterhal⸗ tung gelüſtete, da er in Betreff der einen eine viel zu ſchwache Geſundheit hatte, und in Betreff der andern viel zu niedergeſchlagen war, ſaß ganz allein in ſeinem Zimmer, und las eines Abends, wie gewöhnlich, in einem Buche, als der ehrliche Obriſt Weſtbury, bereits etwas angetrunken, und in der beſten Laune (— es muß hier bemerkt werden daß er, ſowohl betrunken, als nüchtern, immer bei guter Laune war —) in Harry's Zimmerchen hereintrat, und lachend ſagte:
„Ho, junger Freudentödter! Da iſt ein Freund, der Dich beſuchen will; er betet mit Dir, oder trinkt mit Dir, wie Du es eben haben willſt; oder aber trinkt und betet er abwechslungsweiſe: Du haſt ganz die Wahl. Dick, mein Chriſtenheld, da iſt der kleine Gelehrte von Caſtlewood.“
Dick kam heran und küßte Esmond auf beide Wangen, und theilte mit dieſer ſeiner Liebkv⸗ ſung dem jungen Manne einen ſtarken Geruch von ge⸗ branntem Sekt mit.
„Wie!“ ſprach Mr. Steele, „iſt das der kleine Mann, der lateiniſch zu ſprechen, und unſere Kugeln zu holen pflegte? Schau', ſchau!“ Wie groß Du geworden! Aber ich kann Dir wohl ſagen, daß ich


