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Augenblicke verwundete ihn ſein Gegner an der rechten Hand. Indeſſen machte ſich der junge Mann aus die⸗ ſer Wunde nicht viel, ſondern lief nach dem Orte hin, wo er ſeinen theuren Herrn auf dem Boden lie⸗ gen ſah.
My Lord Mohnn ſtand daneben und bückte ſich über den Gefallenen hin.
„Biſt Du ſtark verwundet, Frank? fragte er mit hohler Stimme.
„Ich glaube, daß ich verloren bin,“ ſagte der auf dem Boden liegende Viscount.
„Nein, nein, ſag' das nicht!“ ſpricht der Andere. „Und ich nehme, Frank Esmond, Gott zum Zeugen, daß ich Dich um Verzeihnng gebeten haben würde, wenn Du mir nur hätteſt eine Gelegenheit bieten wol⸗ len. Was — was die erſte Urſache unſeres Streites betrifft, ſo ſchwöre ich Dir, daß Niemand zu tadeln war, als ich, und — und daß my Lady —“
„Stille, ſtille!“ ſagt der arme Lord Viscvunt, ſich auf den Elbogen ſtützend und ganz matt ſprechend. „Der Streit ging ja bei dem Kartenſpiel an, — bei dem verdammten Kartenſpiel. Harry, mein Junge, biſt auch Du verwundet? Gott ſteh Dir bei! Ich liebte Dich, Harry, und Du mußt über meinen kleinen Frank wachen, und — und dieſes kleine Herz meiner Frau bringen.“
Und hier ſuchte mein theurer Gebieter in ſeinem Buſen nach einem Medaillon, das er dort trug. Al⸗ lein die Anſtrengung war zu groß für ihn, und er ſank ohnmächtig auf den Boden hin.
Wir Alle waren darüber über die Maßen er⸗
ſchrocken, da wir ihn ſchon für todt hielten. Aber Esmond und Oberſt Weſtbury hießen die Sänftenträ⸗ ger in den Square herein kommen; und ſo wurde daun my Lord zu einem gewiſſen Mr. Aimes, einem Heniy Esmond. I. 18


