Teil eines Werkes 
[1] (1853)
Entstehung
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unter der Regierung dieſes Königs und unter der ſei⸗ nes unglücklichen Nachfolgers bekleidete.

Sein Alter, ſowie ſeine vielen Wunden und Körper⸗ gebrechen zwangen Sir Francis, ſein Amt oft durch einen Stellvertreter verſehen zu laſſen; und ſein Sohn, Sir George Esmond, Ritter und Pannerherr, beklei⸗ dete es, zuerſt als Stellvertreter ſeines Vaters, und dann ſpäter als Erbe von ſeines Vaters Titel und Würde, faſt während der ganzen Regierungszeit König Karls I., und ſeiner zwei Söhne, die ihm auf dem Throne folgten.

Sir George Esmond heirathete nicht ganz ſtandes⸗ gemäß, wenn man bedenkt, auf welche Verbindung ein Mann von ſeinem Namen und ſeiner Ehre Anſpruch machen konnte. Er heirathete nämlich eine Tochter von Thomas Tophan, von der City von London, der Alder⸗ mann und Goldſchmied war, und in den damals beginnen⸗ den Unruhen ſich auf die Seite des Parlaments ſchlug. So kam es, daß Sir George das Vermögen, das er beim Tode ſeines Schwiegervaters erwartet hatte, nicht bekam; denn der Goldſchmied vermachte all ſein Geld ſeiner zweiten Tochter, Barbara, die ledig blieb.

Was Sir George Esmond betrifft, ſo zeichnete er ſich durch ſeine Loyalität und durch ſeine Anhänglich⸗

keit an die königliche Perſon und Sache aus; und als

der König im Jahre 1642 zu Oxford war, ſchmelzte Sir George unter Zuſtimmung ſeines Vaters, der da⸗ mals ſehr alt und gebrechlich war und auf ſeinem Schloſſe Caſtlewvod wohnte, für den Dienſt Seiner Majeſtät ſämmtliches Silbergeſchirr ein, das die Fa⸗ milie beſaß. Für dieſe und andere Opfer und Verdienſte ge⸗ ruhte Seine Majeſtät durch ein mit dem Geheimſiegel verſehenes und von Opford im Jaunar 1643 datirtes Patent Sir Francis Esmond zu der Würde eines Vis⸗ gonnt Caſtlewvod, von Shandon, in Irland, zu erheben,