unſrer Nachbarſchaft weiter nichts weiß, als was ich aus blos zufaͤlligen Beobachtungen entnommen habe.
So z. B. habe ich eine weitlaufige Bekanntſchaft mit Tom Spavin, der gewöhnlich die obige Miene ver⸗ kannter Unſchuld trägt und Reitknecht bei Mr. Joſeph Green in unſrer Straße iſt.
„Ich ſage, warum das Brougham⸗Pferd mager und Desparation ganz mit Schaum bedeckt iſt? — das pfle⸗ gen die Pferde bei dieſem naſſen Wetter zu thun und Desparation iſt immer das ſchwitzigſte Pferd geweſen, das ich je geſehen habe — ich ihn mit Mr. Anderſons Hunden auf die Jagd reiten laſſen — das wäre mir zu gemein. Ich bin ſtets zu furchtſam geweſen, um mit Hunden zu reiten, und Oberſt Sprigs Reitknecht, der ſagt, daß er mich geſehen haͤtte, iſt ein Luͤgners — ꝛc. .
So lauten Mr. Spavins Bemerkungen gegen ſei⸗ nen Herrn, waͤhrend alle Welt in unſter Straße weiß, daß Mr. Spavin wenigſtens hundert Pfund des Jahres fur Bier ausgiebt, daß er ein Wettbuch haͤlt, daß er Mr. Green's ſchwarzes Brougham⸗Pferd dem Omnibuskutſcher geliehen hat und es zu einer Zeit, wo Mr. Green glaubte, daß es beim Thierarzt ſei, einem Miethſtallbeſitzer lieh, der es wieder dem Eigenthumer ausgeliehen hat, welcher hinter ſeinem eignen Pferde zu Tiſche gefahren iſt.
Ich kann dieſes Benehmen begreifen, aber nicht ent⸗


