Teil eines Werkes 
2. Band (1851) Die Engländer in den Tuillerieen
Entstehung
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dige Freunde und ſehr vielen Muth dazu. Als wir uns

in Rom befanden, gab es einen großen Spektakel zwi⸗ ſchen ihm und dem jungen Heeltap, Lord Bormoor's Sohne, der ſich gegen Miß Rumbold unhoflich benom⸗ men hatte, der junge Hallunke! — wenn ich von krie⸗ geriſcher Gemuͤthsart wäre, ſo wuͤrde ich ihn mit gen ſelbſt niedergeſchoſſen haben.

Lady Betty Bulbul hatte Clarence ſchr lieb und Tom Bulbul, der Georges Herausforderung an Heeltap uberbracht hatte, treibt ſich beſtändig im Atelier umher. Ich weiß wenigſtens, daß ich den jungen Laffen faſt täg⸗ lich dort finde, wo er einen neuen Roman, oder einen Band mit moralvergiftenden franzoͤſiſchen Gedichten, oder einen Korb mit Blumen, oder Trauben mit Lady Betty's Complimenten an ihre theure Clara mitbringt, — ein junger Affe mit weißen Glackehandſchuhen, und jeden Morgen gebranntem Haar. Wer hat ihm geſagt, daß er ſich in George Rumbold's Wohnung herumtreiben und ſein häßliches Mopsgeſicht als Modell fuͤr alle Bilder Georges hinſtrecken ſoll?

Miß Glapperclav ſagt, daß Bulbul offenbar verliebt ſei und Clara ebenfalls. Wiel will ſie ſich mit einem ſo kleinen Balge wie dieſer begnugen, wenn es einen Mann von Stand und Geſchmack gibt, der — aber ich will nicht

glauben — es iſt nichts als weibliche Eiferſucht.