— m —
Ich weiß, daß Sie Ihre neugierigen alten Augen auf alle Manuſcripte werfen, die Sie in meinen Rock⸗ und Hoſentaſchen finden, wenn dieſelben in einer Drape⸗ rie an der Thuͤrklinke meines Schlafzimmers haͤngen.
Ich weiß, daß Sie das Geld in meinem gruͤn und goldenen Beutel, den ich von Luch Netterville erhalten, zaͤhlen und ſpeculiren, wie ich wohl den Unterſchied zwi, ſchen der heutigen und geſtrigen Summe verwendet haben mag. —
Ich weiß, daß Sie ein Einverſtändniß mit der Waäſcherin haben — der Sie ſagen, daß Sie bei mir allmaͤchtig ſeien — und ihr drohen, derſelben meine Kund⸗ ſchaft zu entziehen, wenn ſie nicht einen Theil Ihrer fei⸗ nen Waͤſche gratis beſorgt.
Ich weiß, daß wir Beide zuſammen zu unſerm Fruͤhſtuͤck fuͤr einen Penny Rahm haben, der in einem kleinen Toͤpfchen gebracht wird, und es iſt mir bekannt, auf weſſen Antheil der meiſte fällt.
Ich weiß, wie viele Stuͤckchen Zucker Sie von jedem Pfunde, wenn es kommt, hinwegnehmen, ich habe die Stuͤckchen gezaͤhlt, Sie alte Diebin, und ſeit Jahren außer gegen Miß Gapperclaw, die Bewohnerin des erſten Stocks, nie ein Wort daruͤber geſagt.
Einmal ſitzte ich eine Flaſche mit Hoͤllencognac in den Wondſchrank, zu welchem nur Sie und ich Schluͤſſel


