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ehe ich ſprach; denn ich weiß, wie die Weiber einander bei⸗ ſtehen. —
„Nun, Mamſell Zaͤrtlich iſt fort — Hoͤrſt Du, Ma⸗ dame Kaudel? und doch ſchielt der Menſch mit dem rothen Schnurrbarte immer noch nach unſerm Hauſe. Nun, ich halte das wirklich fuͤr ſonderbar. Ich moͤchte wiſſen, nach was er ſieht? Was? Ich kann ihn j“ fragen? daruͤber werde ich nach meinem eignen Ermeſſen handeln, Madame Kaudel, erlaube mir aber, daß ich ſage — daß — ha! es gab einmal eine Frau, die mir niemals, niemals den geringſten Kummer bereitet hat. Hätte ich ſie doch nie verloren! Hes Du wuͤnſcheſt es auch? Ha! Sie bildete ſich nichts auf ihre Schoͤnheit ein. Was? Sie konnte es auch nicht? Madame Kaudel, ich moͤchte Dir nichts Schlimmes nachſagen — ganz im Gegentheil. Aber erlaube mir, Dir in aller Guͤte zu ſagen, daß Du nicht verdienſt, dem ſeligen Engel den Thee umzuruͤhren. Sie ſah ſich nie um — ſie ſtarrte, wenn wir ausgingen, keinen Menſchen an, als ihren Gatten. Sie dachte nie, daß es auf der Welt noch ein ſo vortreffliches Weſen gäbe, wie ihn. Aber ich habe ſie zu verlieren verdient — ich habe ſie damals nicht hoch genug geſchätzt.
Wenn es ein Soldat gewagt hätte zweimal nach einem Hauſe zu ſehen, in dem ſie ſich befand, ſo wuͤrde


