Teil eines Werkes 
1. Band (1851) Rebecka und Rowena
Entstehung
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Scenen vieler ſeiner Thaten und ich habe den gut⸗ muͤthigen Burſchen ſchon in Notting Hall Figuren⸗ taͤnze in einem Hauſe tanzen ſehen, wo, wie ich mit Scham geſtehe, kein Abendbrot und nicht einmal des Erwaͤhnens werther Negus gegeben wurde, nichts als die Polka, in welcher Adolph ſchwelgt.

Um die Eingenommenheit des jungen Mannes fuͤr das Tanzen zu beſchreiben, will ich mit Einem Worte ſagen, daß er lieber Hötel-garni-Baͤlle frequen⸗ tirt, als gar nicht geht.

Er hat Galloſchen wie Minchin, uͤber ihn lacht aber Niemand. Er giebt ſich keine Airs, ſondern tritt mit ſo demuͤthiger, beſcheidener Haltung in ein Haus, daß die Dienſtboten ihn ſogar ein wenig begoͤnnern. Er ſpricht weder, noch hat er beſondere Gedanken; wenn aber die Zeit kommt, ſo beginnt er zu tanzen. Er bloͤtt waͤhrend dieſer Operation ſeiner Dame ein oder ein paar Worte zu, ſieht bei der ganzen Geſchichte ſehr ſchwach und truͤbe aus und wird uberall natuͤrlich mit den haͤßlichſten Frauenzimmern engagirt.

Der milde, freundliche Geiſt! Wenn ich bedenke, wie er einen Abend nach dem andern huͤpft und um⸗ herſpringt und dann nach Kentiſh Town hinausgeht, durch Nebel und Koth und Dunkelheit, ſo weiß ich nicht, ſoll ich ihn bewundern, weil ſeine Genuͤſſe ſo einfach ſind und ſein Gemuͤth ſo freundlich iſt, oder ihn auslachen, weil er ſein Leben ſo ungemein ſchal hinbringt.