und läßt ſchneller ſeine Wellen auf den Strand herein noch ſauſen,
Und der und der Biſchof, und der Hofſtaat ſieht's
mit Grauſen.
und der Koͤnig ſagt mit Zuͤrnen: „Kniet nicht mehr vor ird'ſchem Staub, Denn er faͤllt dem hoͤhern Willen, und dem Tode bald zum Raub.“ und ſeit jenem Tage trug er ſeine gold'ne Kron' nicht mehr. König Canut iſt geſtorben, Schmeichler giebt's noch jetzt ein Heer.
Ueber dieſe Ballade, die freilich entſetzlich lang, und ſo ernſthaft wie eine Predigt war, kicher— ten Einige von den Hoͤflingen, Andere gaͤhnten und nach Andere thaten als ob ſie ſchliefen und ge⸗ radezu ſchnarchten. Aber Roger de Backbite, der durch dieſe letztere Gemeinheit die Gunſt des Koͤnigs zu er⸗ langen hoffte, erhielt von Sr. Majeſtaͤt eine Backpfeife, die ihn ſicherlich aufgeweckt hat. Und Richard ſagte zu ihm:
„Hoͤrſt Du, Sklave, und ſei höflich, Wilfried ſingt von Dir — Wilfried, Deine Ballade iſt lang, aber es ſteckt etwas darin, und ich bin durch Deine Predigt abgekuͤhlt worden. Gieb mir Deine Hand, ehrlicher Freund. Gute Nacht, meine Damen. Ihr


