Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1826)
Entstehung
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die Burg ganz erobert. So emſig man aber auch in den Gebaͤuden nach dem verwundeten Ritter Bodo ſuchte, ſo war man doch nicht vermögend, ihn zu finden. Auch waren der Gefangenen weit weniger, als man gehofft hatte. Verwundert ſtürmte der Siegerhaufen in der ganzen Burg um⸗ her, und ſuchte immer vergebens, bis endlich ein gefangener Knecht Bodo's geſtand, daß ſein Herr durch eben den unterirdiſchen Gang nach der benachbarten Burg Wolfsfelden gebracht wor⸗ den ſey, durch welchen der Herr derſelben im Ge⸗ heim gekommen wäre, und daß ſich die uͤbrigen nicht verwundeten Reiſigen ebenfalls dahin ge⸗ rettet haͤtten. Er fuͤhrte die Sieger dahin, und man fand die feſie eiſerne Thuͤr des Ganges von innen verſchloſſen. Der Graf befahl, und mit großer Mühe wurde die ſtarke Thür geſprengt. Sie führte in dem unterirdiſchen Gange fort, erſt tief in die Erde hinab, und dann wieder bergauf. Da verſperrte ihnen eine zweite, noch weit ſtaͤr⸗ kere, eiſerne Thuͤr den Ausgang, und dieſe mußte von oben ſtark verſchuttet worden ſeyn, denn alle Anſtrengungen, ſie zu öffnen, waren vergebens. Es blieb alſo kein anderer Weg übrig, die Burg Wolfsfelden zu erobern, als durch Hunger⸗