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pfern Ritter, und ſprach mit herzengewinnender Huld: 5 „Nehmet dieſen Preis Eurer Tapferkeit und Stärke, edler Ritter! Es ſey dieſer Schild Euch jederzeit ein Vermahnungszeichen, daß der ächte deutſche Ritter ein Schild und Hort für jeden
ohne Schuld Leidenden und Bedrängten ſeyn ſoll.“
Der Ritter verbeugte ſich tief vor dem kaiſer⸗ lichen Paare, küßte ehrfurchtsvoll die Spitze des zu ihm geneigten Szepters, und nahm dann wie⸗ der ſeinen Platz unter den andern Rittern ein.
„Wir von Kaiſerlicher Majeſtät erkohrnen Kampfrichter — rief der Burggraf abermals — ſprechen den zweiten Dank dieſes Turniers, ein köſtliches Schwerd, dem tapfern Ritter Adalbert von Biſchweiler zu.“
Auf gleiche Weiſe, wie vorhin der Ritter Otto von Schönleben, nahete ſich jetzt dieſer Ritter dem Throne, und empfing das Schwerd mit tiefer Ehrfurcht aus den Händen der huld⸗ vollen Kaiſerin.
„Schwinget dieſes Schwerd 6 lange mit der Tapferkeit und Kraft, die Ihr, edler Ritter! ſtets und auch heute gezeigt habt, im fuͤr des Vaterlandes Wohl und Shre


