Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1826)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

chen, da nur drei Preiſe ausgeſetzt waren⸗ Herrmann und Ulrich hatte jeder eine glei⸗ che Anzahl Ritter bügellos gemacht, oder in den Sand geworfen. Die beiden andern Ritter waren nicht allein älter, als dieſe beiden tapfern Jünglinge, ſondern hatten auch noch mehr Feinde beſiegt, und ſich dabei durch dieſe Zahl für den erſten oder zweiten Dank unterſchieden. Es war alſo nur allein zwiſchen dieſen beiden durch ein nochmaliges Rennen zu entſcheiden, wer von ih⸗ nen abtreten, und des Preiſes verluſtig werden ſue „ und es daher beide dazu fertig. Sie mit ugie S gegen nander, und trafen ſich. Die Lanzen ſprangen krachend, und Ulrich wurde geworfen. „Teu⸗ fel! — rief er wüthend — daß mich dieſer auch noch des ſo ſchwer erkämpſten Anſpruches auf den Turnierdank berauben muß, da er mir ſo viel genommen hat.“

Dem Ritter Herrmann war dieſes ſehr un⸗ erwartet. „Wie meint Ihr das? Habe ich Euch nicht im ehrlichen Kampfe beſiegt? — rief er dem Geworfenen zu, und kehrte ſich dann zu den Richtern — ſaget an, Ihr Ehrſamen Turnier⸗