Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1826)
Entstehung
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Stadt dem Herrn ſich geweiht hat, und mir in zum Weihnachtsgeſchenk gemacht hat. n Der Kaiſer. Eil dieſes iſt, traun! eine

große Künſtlerin, und Wir haben faſt noch kein

ſolches Kunſtwerk von weiblichen Haͤnden geſehen. Wohl moͤchten Wir Euch bitten, traute Ehe⸗ wirthin, Ihr möchtet Euch ein Muſter daran neh⸗ men, und Uns auch einen ſolchen köſtlichen Ne⸗ ſer fertigen. Rabe. Ihr ehrt die Kunſt meiner Muhme wohl zu hoch, gnädigſter Herr Kaiſer! Weil Ihr aber einen ſo großen Gefallen an dieſem Ne⸗ ſer habt, ſo bitte ich Euch demuͤthiglich, Ihr wollet Euerm Kuechte geſtatten, Euch denſelben zu Fuͤßen legen zu duͤrfen.

Der Kaiſer. Faſt dürfen Wir dieſes köſi⸗ liche Geſchenk nicht von euch annehmen. Weil aber dieſer Neſer gar ſo kunſtreich iſt, ſo wollen Wir denſelben behalten, und ihn euch zu Ehren tragen, auch Uns bei Gelegenheit dankbar gegen euch beweiſen. Nun aber tretet ab, und verfügt euch in das Vorgemach, mein lieber Viertels⸗ meiſter! Der Geheimſchreiber wird Unſern Ur⸗ theilsſpruch aufſetzen, und ihr werdet damit zu⸗ frieden ſeyn.