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köſtliches Mahl empfing den Kaiſer, und be⸗ ſchloß die Feier dieſes Tages. Als nun der kaiſerliche Greis ſich von der wei⸗
tug in der Benedictinerabtei auf dem Pe⸗
Ständen am Hochaltare auf die Knie, und de⸗ muͤthigte ſich vor Dem, der aller Herren Herr iſt. Der Erzbiſchof von Mainz hielt mit den bei⸗ den Erzbiſchöfen von Drier und Kölln das Hochamt in hochſter Pracht, und ſtimmte nach demſelben das Veni Sancte Spiritus an. Von der ganzen Geiſtlichkeit geſungen, tönte es im brauſenden Tutti von dem weiten 8 des empels wieder. F Im Verſamulungsſaale prangte der ehrwuͤr⸗ . kaiſerliche Greis Rudolph, den die ſpäte Nachwelt jetzt noch ehrt, und in künftigen Jahr⸗ hunderten noch ehren wird, in der prachtvollen Kleidung eines römiſchen Kaiſers und ober⸗ ſien Regenten der deutſchen Nation, auf dem pruchtoolen Herrſcherthrone. Sein Haupt zierte die deutſche Kuiſerkrone „und in ſeinen Haͤnden trug er die Zeichen ſeines erhabenen Amtes, den
ten Reiſe wieder erholet hatte, wurde der Reichs⸗
tersberge eroffnet. In der prächtigen Kirche derſelben ſank der Kaiſer mit allen auweſenden


