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die Sieger große Vorräthe davon im erobherten Lager gefunden hatten. „
Zetzt zitterte der Abt vor der gerechten Fuhe und nahm deshalb den geflüchteten Walter mit ſeiner Schaat nur ungern guf; doch tröſtete ihn dieſer mit der Vertheidigung, bis der Graf von Naſſau, oder vielleicht der Kaiſer— ſelbſt, mit einem Heere ihn aus der Hand ſeiner Feinde befreien werde.
Am nachſten Tage nach der Siegesfeier er⸗ ſchien der Markgraf Diezmann mit einem Heere vor der Stadt. Er ließ ſtürmen, und in kurzer Zeit war ſie erobert. Erbittert durch den Widerſtand, welchen die Buͤrger, ſo wie die ſchwähiſchen Krieger leiſteten, ſteckten die Sie⸗ ger die Stadt und das Koſter in Brand, ales aber, was man mit den Waffen in der Hand betraf, ward niedergehauen. Fürchterlich war die Verwuſtung, welche dadurch über Pegau und das Kloſter kam. Alles loderte in Flam⸗ men auf und die erbitterten Krieger ſchonten ſelbſt das Heilige nicht. Die Kloſterkirche wurde aufgeſchlagen und gepluͤndert, die Miſſa⸗ lien und Urkunden, ſo wie die Meßkleidungen, warfen die Wuͤthenden in's Feuer, und achteten


