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Da kam langſam, faſt geſpenſterartig ſchwebend eine wankende Geſtalt aus einer Rebenthur hervor, und warf ſich an der unterſten Seitenſtufe des Hochaltars auf die Knie. Ganz ſchwarz war ihr Gewand, deſto weißer ihre bleichen, abgehaͤrmten Züge. Nur Ein Geſicht war in der Kirche, das der Bläſſe des ihrigen gleichkam, das ge⸗ hoͤrte dem ungluͤcklichen Alexis, der, ganz nahe vor ihr ſtehend, ſeine Hortenſte, ſeine Geliebte erkannte. Sie legte ihr Antlitz an die Stufen des Hochaltars und kuͤßte den Boden, dann ſah ſie ſtill und ſtarr vor ſich hin, ohne irgend einen Ausdruck. Es war, als wenn ſie noch nicht wage zu be⸗ ten, oder die Augen zum Himmel zu er⸗ heben. Nur nach und nach rannen einzelne Thraͤnen uber ihre hohlen, farbloſen Wangen.
Bei ihrem Erſcheinen war in der Kirche
eine Vewegung entſtanden, die ſich jedoch


