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Die Familie Hachenburg : Novelle / von H. Stahl
Entstehung
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wurde blaß, als er in den Schloßhof hinun⸗ terſah; ſeine Geſichtsmuskeln bebten ein wu⸗ thendes Feuer ſchoß aus ſeinen Augen; die ſtolze Figur ſchien in einander ſinken zu wollen. Doch auf einmal erhob er ſich, trat raſch zuruͤck und zog heftig die Schellen.

Mit verſtörtem Geſichte und weinenden Augen kam der alte, greiſe Kammerdiener hereingewankt, ein Papier in der Hand hal⸗

tend. —

Was iſt das? fuhr ihn der Fuͤrſt an, den alten Mann mit krampfhafter an das Fenſter fuhrend.

Aber dieſer konnte nicht antworten; gro⸗ ße Thraͤnen drängten ſich aus ſeinen Augen⸗ winkeln, und nur muͤhſam ſchluchzte er: O Ew. Durchlaucht! indem er dem Fürſten das Papier darreichte.