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allen Seiten Kundſchafter ausgeſandt, um eine Spur zu finden.
So war er auch vor Kloſter und Kirche der Fran⸗ ciscaner in Waldenbrück und er hielt beide beſetzt.
Er ſah, wie der Unteroffizier dem Ritter und dem Mönche den Eingang in das Kloſter verweigerte.
„Laßt die Kerls hinein!“ rief er dem Unteroffizier zu. „Heraus ſoll nichts, keine Kirchen⸗ und keine Kloſtermaus!“
Der Unteroffizier ließ den Mönch und den Ritter in das Kloſter treten.
In demſelben Augenblicke öffnete ſich gegenüber von innen die große Thür der Kloſterkirche, um die Proceſſion durchzulaſſen.
Alles Volk wogte und drängte zu der Thür.
Der lange Offizier ſprengte mit ſeinem Zuge hin, durch die wogende und drängende Menge.
„Zurück, Ihr Geſindel! Platz gemacht! Haut auf ſie ein, Dragoner!“
Durch die geöffnete Thür ertönte aus dem In⸗ nern der Kirche dumpf und feierlich der Paſſionsgeſang der Mönche:
„Stabat mater dolorosa Juxta crucem, lacrimosa, Dum pendebat filius, Temme, Die Erbgrafen. IV. 4
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