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Der Ritter und der Pater Vitalis gewannen freien Weg zum Kloſter.
Dennoch ſollten ſie keinen freien Eintritt in die Mauern des Kloſters finden.
Galopp von Pferden dröhnte auf den Steinen der Straße; Trompeten blieſen und ſchmetterten, als wenn ſie die Häuſer niederſchmettern wollten. Und es war ſo auf einmal da, mitten in der Stadt, mitten zwiſchen dem Volke.
Sie hatten an den Herrn Jeſus gedacht und auf die Proceſſion geharrt; da hatte Keiner gehört und geſehen, wie eine Schwadron preußiſcher Dragoner lang⸗ ſam und ohne Geräuſch durch das Thor geritten kam, dann aber, in der Stadt, in den Straßen, unter den Leuten die Trompeten plötzlich blieſen, die Soldaten den Pferden die Sporen in die Rippen ſetzten und zwiſchen der auseinander ſtiebenden und fliegenden Menge und über die Fallenden und Stürzenden hinweg alle im Galopp dahinſauſten, in die Straßen hinein, zum Franciscanerkloſter, an dem ſie Halt machten. Die Kloſterpforte wurde beſetzt; dann ſprengte ein Com⸗ mando des Rittmeiſters die ganze Truppe auseinander nach allen Richtungen, zur Einſchließung des Kloſters und der Kirche, die durch den Bogengang mit dem Kloſter verbunden war. Aus beiden, aus Kirche und Kloſter, konnte Niemand mehr entkommen.


