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„Aber die Diener!“
„Diener, Hunde! Und mitgefangen, mitgehangen! Commandirt Feuer, Rittmeiſter.“
„Nein!“ ſagte der Rittmeiſter.
„Wir bekommen unſern Abſchied, Rittmeiſter, wenn wir nichts thun.“
„Ich bekomme ihn ohnehin, Freundchen.“
„Es iſt, um raſend zu werden.“
Das Alles hörten ſie in der Gondel, die unter den Ruderſchlägen des Erbgrafen und Stapelmann's ſchnell dahinflog.
Worte verſtanden ſie dann nicht mehr. Aber ſie vernahmen etwas Anderes.
Die Truppe am Ufer vertheilte ſich. Von der Feſtung aus mußte noch mehr Mannſchaft hinzuge⸗ kommen ſein. Das Ganze zerſtreute ſich; Reiter ſpreng⸗ ten nach allen Seiten hin fort.
„Wohin nun?“ hielten ſie in der Gondel Rath.
„Geradeaus zum Schloß Werdenburg“ meinte An⸗ nette. „Im Schloſſe werden wir Aufnahme finden. Dafür bürgt mir der edle Sinn Deiner Mutter, Leopold.“
„Gewiß, Annette. Wir würden gleichwohl gerade dort am wenigſten ſicher ſein. Schloß Werdenburg wird am allererſten von unſern Verfolgern beſetzt werden.“


