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Sie zog ihn mit ſich fort. Er wollte ihr widerſtreben. Er folgte ihr wie ein Betäubter.
Sie war mit ihm im Nachen.
Der Nachen ſchoß unter faſt wilden Ruderſchlägen der Mitte des Fluſſes zu.
„Gisbert, ich habe Franz Horſt gemordet!“ rief Mahlberg.
Er hatte ihre Hand ergriffen.
„Der Freund ſteht in Gottes Hand!“ ſagte tröſtend die Frau
Er ſtieß ihre Hand zurück, er taumelte von ihr.
Am Ufer erhob ſich wildes Geſchrei der Verfolgenden, wieder fielen Schüſſe.
Mahlberg hörte ſie nicht.
Auch die Frau nicht.
„Setzen Sie ſich nieder, die Kugeln treffen Sie ſonſt!“ rief ihnen der Bediente zu.
„Setze Dich! Setze Dich!“ beſchwor da die Frau den Gatten.
Er hörte ſie nicht.
Neue Schüſſe fielen am Ufer.
Die Frau ſprang empor und ſtellte ſich vor den Gatten.
Es wurde wieder geſchoſſen.
„Setze Dich!“ wollte ſie noch einmal rufen.
Temme, Der Domherr. III. 11


