Teil eines Werkes 
1. Band (1873)
Entstehung
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Sie ſtieß einen lauten, durchdringenden Schrei aus.

Der Mörder warf ſich auf ſie, wollte ihr die Kehle zuſchnüren.

Karoline Wild hatte in ihrer Todesangſt Rieſen⸗ kräfte gewonnen.

Sie warf den Mörder von ſich, daß er taumelte; ſie ſprang aus dem Bette, flog an die Thür ihrer Stube, die in den Gang führte, fand ſie verſchloſſen, flog weiter in das Zimmer der Mörder, riß hier die nicht verſchloſſene Gangthür auf, ſtürzte in den Gang.

Die Mörder hatten ſie nicht aufhalten können. Die Baronin war in ihrer Angſt ſelbſt geflohen; der

Baron kam zu ſpät.

Aber als Karoline Wild den Gang erreicht hatte, ſank ſie zuſammen.

In der Thür gegenüber, unmittelbar vor ihr, ſtanden ein Mann und eine Frau. Die Frau hielt ein Licht in der Hand, ihre Hand bebte. Der Mann war bleich.

Sie hatten den Schrei der Unglücklichen gehört.

Sie hatten wiſſen müſſen, was das war. Wie