Teil eines Werkes 
3. Band (1873)
Entstehung
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Er ſchoß ihn nieder. Warum er dann ſpäter denn⸗ noch das Wild und gar die Jagdtaſche im Stiche ließ? Wer konnte wiſſen, welcher Zufall, welcher plötzliche Schreck, Gewiſſensangſt oder was ſonſt ihm auf einmal die Beſinnung raubte und ihn in die wilde Flucht von dem Orte ſeines Verbrechens jagte?

So blieb der Verdacht, die Ueberzeugung gegen ihn beſtehen, und ſein Benehmen in der Unterſuchung konnte ſie nur befeſtigen.

Er leugnete anfangs ganz und gar, in dem Forſt geweſen zu ſein. Die Jagdtaſche habe ihm einmal gehört, ſei ihm aber ſchon vor langer Zeit geſtohlen worden. Er habe auch ſchon ſeit langer Zeit gar kein Gewehr mehr beſeſſen. Seit ſeiner letzten Be⸗ ſtrafung habe er nie wieder gewildert. Erſt als der Verwalter und deſſen Sohn ſeine Geſtalt und Klei⸗ dung wieder erkannt hatten und zugleich durch ſeine Nachbarn feſtgeſtellt war, daß er noch bis in die jüngſte Zeit im Beſitze der Jagdtaſche und eines Ge⸗ wehres geweſen ſei, geſtand er zu, daß er ſich in der Nacht des Mordes in dem Forſt befunden und