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Der Knabe war bei dem Worte Geheimniſſe etwas roth geworden. Aber es ſollte ja kein Vorwurf für ihn ſein.
„Mit einem franzöſiſchen Offizier haben Sie ſich duellirt?“ fragte er.
„Es war ein franzöſiſcher Offizier.“
„Ein Franzoſe, oder gar ein ehrvergeſſener Deut⸗ ſcher?“
„Einem ehrvergeſſenen Deutſchen, der dem Feinde ſeines Volkes diente, hätte ich nur Verachtung ent⸗ gegengeſetzt.“
„Darf ich die Veranlaſſung Ihres Duells er⸗ fahren?“
„Der übermüthige Fremde ſprach verächtlich von unſerem Volke.“
„Und da züchtigten Sie ihn?“
„Ja.“
„Er blieb todt?“
„Mein Degen traf ihn leider in das Herz. Ich konnte nicht anders. Er drang auf mich ein — in einer faſt raſenden Wuth. Ich mußte mich meines Lebens wehren.“
„Und was ſoll nun aus Ihnen werden?“


