Druckschrift 
Die Frithjofs Sage / von Esaias Tegnér ; aus dem Schwedischen von Gottlieb Mohnike
Entstehung
Einzelbild herunterladen

73

Zu Lande, König, Auch gilt ſie wenig. Roſt bricht den Stahl, Nicht du; ein Maal Von weitern Strecken

Will ich mir ſtecken. Gieb Acht, dein Ziel Iſt mir ein Spiel.“ —

Nun faßt er heftig

Das Ruder kräftig, Maſtföhr' einmal

In Gudbrands Thal. Er faßt das zweite, Strebt hin ins Weite, und ſchlägt mit Kraft. Wie Rohrpfeilſchaft, Wie ſpröde Klingen, Die Ruder ſpringen, —

Da Sonnenblitz 3

Auf Felſenſpitz, und Winde ſäuſeln

Vom Land und kräuſeln Die See zum Tanz

Im Morgenglanz. Wie tanzt ſo ſchnelle Auf blauer Welle

Ellid' und ſpringt!

Doch Frithjof ſingt:

„Heimskringlas Scheitel, Du hoher Nord!

Für mich biſt eitel

Du Freudenort.,

Von dir ich ſtamme, Drauf trotz' ich wohl. Nun, Heldenamme, Lebwohl, lebwohl!