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Die Frithjofs Sage / von Esaias Tegnér ; aus dem Schwedischen von Gottlieb Mohnike
Entstehung
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Die Börſe legt die Holde

Dem Vater in die Hand;

Mit fern gemünztem Golde

Füllt er ſie bis zum Rand. „Nimm hier die Willkommsgabe — Mach, was du willſt, mit ihr, Doch dieſen Winter labe

Dich ruhig bei uns hier.

Muth brauchts an jeder Stätte, Doch jetzt iſt Sturmeszeit,

und aufgelebt, ich wette,

Sind wieder Ham und Heid. Ellide ſpringt nicht immer

So glücklich, wie ſie ſprang, Auch fehlts an Walen nimmer, Wenngleich der eine ſank.“

So ſcherzten da die Zecher Bis an das Tageslicht;

Es macht der goldne Becher Sie froh, doch trunken nicht. Auf Angantyr man leerte Das Horn mit lautem Skol; So lang der Winter währte, Fand Frithjof hier ſich wohl.

12. Frithjofs Rückkehr.

Der Lenz doch athmet in blauer Luft,

Die Erde grünet mit friſchem Duft.

Da danket Frithjof dem Wirth, aufs neue Beſchifft er wieder des Meeres Bläue,

und fröhlich ſchießet ſein ſchwarzer Schwan