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Die Frithjofs Sage / von Esaias Tegnér ; aus dem Schwedischen von Gottlieb Mohnike
Entstehung
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Unter der laubigen Buch' und erzählet Sagen an Mimers

Stets hinrieſelnder Fluth, er ſelbſt ſtets lebende Sage.

Mitten am Boden, mit Halmen beſtreut, ſtets flammte die Lohe

Froh auf gemauerter Platt', und oben durch luftigen Rauchfang

Blickten hernieder die Sterne, die himmliſchen Freund', in den * . 35 Trinkſaal.

Doch an der Wand, auf Nägeln von Stahl, rings hingen geordnet

Panzer und Helme zuſammen, und hin und wieder erblitzte

Zwiſchen den beiden ein Schwert, wie am Abend des Winters ein

Sternſchuß. Mehr doch als Helm' und erglänzten die Schild' in der

Halle, Silbern und blank, wie die S 3 Sonn' und die Scheibe des ondes. Ging ein Mägdelein nun um den Tiſch und füllte die Hörner, Schlug es erröthend zu Boden 2 d und das Bild in den ilden

Ward, wie das Mägdelein, roth; dies freute die zechenden Kämpen.

Reich war das Haus; wohin du nur ſchaueteſt, ſahen die Blicke Keller und Schreine gefüllt, und Speicher mit ſtrotzendem Vorrath. Doch manch Kleinod war auch verwahrt, in den Siegen erbeutet, Gold mit Runen darauf und künſtlich geformetes Silber. Dreierlei ſchätzte jedoch man zumeiſt vom ſämmtlichen Reichthum. DOberſtes war von den dreien das Schwert, ein väterlich Erbſtück, Angurwadel, ſo ward es genannt, und Bruder des Blitzes. Fern im Sſtland war es gemacht, ſo kündet die Söge Zwergfeur ſchuf es zu Stahl, Björn Blauzahn trug es zu Anfang. Aber es büßete Björn zugleich mit dem Leben die Kling' ein Südlich im Gröningaſund, da er ſtritt mit dem mächtigen Wifell. Wifell erzeugete Wiking. Es wohnte zu uleroker Alt und gebrechlich ein Fürſt mit der einzigen blühenden Tochter. Siehe, da kam aus der Tiefe des Walds mißförmig ein Rieſe, Höher an Wuchs denn der Menſchen und haarig und

grauſam Zweikampf forderte der, wenwerweigert, Tochter und Krone Keiner jedoch zog hinnden Kampf, kein Eiſen ja fand man 5 Scharf für den hädel von Stahl, drum nannten ſie ihn auch den Stahlkopf.