Teil eines Werkes 
14. Band (1830)
Entstehung
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Studien gewidmet. Ich aß zu Hauſe, aber nach Tiſch ging ich zu ihr, um mit ihr Thee zu trinken und ihr zu zeigen, was ich am Morgen geſchrieben und gearbeitet hatte; dann laſen wir zuſammen, welches fuͤr uns eine eben ſo reiche als unerſchoͤpf⸗ liche Quelle des Vergnuͤgens und des Zeitvertreibes war. Später ging ich an irgend einen oͤffentlichen Ort, damit man nicht, wie ſie laͤchelnd ſagte, glauben ſolle, ſie habe mich, um mich deſto ſicherer zu huͤten, eingeſchloſſen. Nach Verlauf einiger Stunden war es mir erlaubt, zu ihr zuruͤckzukom⸗ men. Dann plauderten oder muſicirten wir zuſam⸗ men, bis zum Abendbrod, zwei Tage in der Woche ausgenommen, wo ſie ein Concert in ihrem Hauſe gab, welches mir Gelegenheit verſchaffte, die vor⸗ trefflichſten fremden und einheimiſchen Kuͤnſtler zu hoͤren. Sie lud Niemand dazu ein, aber einige

der angeſehenſten Maͤnner erhielten zuweilen die Er⸗

laubniß, daran Theil zu nehmen. Frauen, die um gleiche Vergunſtigung nachſuchten, verſagte ſie dieſe ſtets. Nach dem Concert gaben wir den Anweſen⸗

den ein Abendbrod; ſie erlaubte mir die Koſten deſ⸗

ſelben zu beſtreiten, und dies blieb die einzige Er⸗ taubniß dieſer Art, Bie ich je von ihr erhielt. Ihr —