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dieſem Augenblick wie ein vom Himmel ge⸗ ſendeter Engel erſcheint, zum neuen Lebens⸗ jahre ihr Troſt und Hoffnung zu verkuͤnden! Aber ſie dringt fragend in das Kind, wer ihm das Kaͤſichen gegeben habe, und dieſe erzaͤhlt ganz unbefangen: daß eine Frau Baſe die Kammerfrau bei einer vornehmen Herrſchaft in Frankreich ſey, ſie vorigen Sommer be⸗ ſucht und es ihr mitgebracht habe. Es iſt eine gar rare Blume in dem Kaͤſichen, faͤhrt Katharine erzaͤhlend fort, und die Baſe ſagte, daß dieſe Blume Gluͤck und Segen bringe, wer ſie habe, es ſey ein großer Schatz, den mir die Mutter ja bewahren ſolle, ich koͤnne einmal eine reiche, vornehme Frau damit wer⸗ den, aber ich wollte doch lieber euch das Gluͤck bringen, was darin ſteckt, und ſagte der Mutter geſtern, ſie folle mir das Kaͤſichen geben, ſie wollte aber nicht, und da hab ich's heute heimlich genommen, denn es iſt doch einmal mein, und da kann ich's ſchenken wem ich will.
Anna war eben ſo ſehr ergriffen von des Kindes ruͤhrender Liebe, als von dem wunder⸗


