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ſich vollends auf und warf ſich, um die Gaͤhrung ſeines Bluts zu ſtillen, in eine Lebensweiſe, die ihn raſch in eine bodenloſe Tiefe ſittlicher Verwilderung riß. Von dem lieben, freundlichen, durch und durch rechtlichen Theodor, der einſt ſo froh und glcklich war, war bald kein Zug mehr an ihm erkennbar und ſein Name beim Regimente in kurzer Zeit all⸗ gemein als der eines Saͤufers, Spielers und Wuͤſt⸗ lings bekannt.
Die Begebenheiten des Krieges fuͤhrten einen ſchnellen Wechſel des Schauplatzes herbei. Theo⸗ dors Regiment erhielt den Befehl zur Veränderung ſeines Cantonements und einige Schwadronen deſ⸗ ſelben ruͤckten in das Städtchen ein, wo Thorilde lebte. Theodor ward, ohne es zu ahnen, ihr Haus⸗ genoſſe. Sie erkannte ihn, als er vor dem Hauſe vom Pferde ſprang. Ihr Gefuͤhl war unausſprech⸗ lich, aber nur in der Hoͤlle kann man die Qual empfinden, mit der ſie ihn bei dem mit einer Glas⸗ thuͤre verſehenen Zimmer, in dem ſie war, trunken und fluchend die Treppe hinauf taumeln ſah.
Keine Folterqual kommt gegen das Entſetzen dieſes Augenblicks, und wer nicht die Erfahrung


