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iſt! — Nicht eine herzerfreuende Erinnerung vermag ich aus dieſer langen Zeit aufzuweiſen, nicht eine Stunde, deren Bild ich fuͤr immer weilen heißen möchte! Du hatteſt wohl Recht, mein Leo, in der treuen Sorge um mich, die Dein letzter Brief ſo liebevoll ausſpricht, und tief haben mich die Erinne⸗ rungen an Stawangar — an ſeine ſtillen Felſen⸗ thäler — an die Zuͤge kräftiger, reiner Menſchen⸗ natur, die uns in ihnen das Herz erfriſchten — an meine Mutter, meine Schweſter — an meine fruͤ⸗ heren Juͤnglingstrͤume, die Du mir zuruͤck rufſt, ergriffen und ein nie ganz erloſchnes Ahnen in mir wieder erweckt. O hätte ich bei meinem Ein⸗ tritt in die Welt das Weib gefunden, das ich fruͤ⸗ her, im Feuer der Jugend und in der erſten Be⸗ geiſterung des Herzens, ſo ſicher war, im Leben anzutreffen! Unwiederbringlich riß aber das Schick⸗ ſal den Augenblick hinweg, wo die Liebe mein Da⸗ ſein zu adeln und zu geſtalten vermochte. Die up⸗ pige Frivolität des hieſigen Lebens ergriff mich, und
das Geſchlecht, das der Juͤngling einſt vergötterte,
erniedrigte ſich ſelbſt zum Spielwerk des Mannes. Meine Reiſen, und die genaue Bekanntſchaft mit den Verhältniſſen der großen Welt, die bei meiner
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