Teil eines Werkes 
2. Theil (1837)
Entstehung
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Wer ſeine Schickſale naͤher kannte, ver⸗ dammte ſeine Thaten, nicht ſein Hetz.

Vor Allen war es ein Herz, das mit⸗

leidsvoll fuͤr ihn ſchlug.

Es war das Herz der ſchoͤnen Magyarin. Sie betete fuͤr das Seelenheil des Mannes, den ſie nie wiedererblicken konnte, nie wiederſe⸗ hen durfte.

Eben ſaß ſie eines Morgens in dem neu aufgebauten Waldſchloß, da trat der Vater, der

eben aus der Reſidenz zuruͤckkam, ernſt und

feierlich in ihr Gemach.

Tochter, ſpricht er,ich kenne Deine ſtillen Thraͤnen, Deinen ſtummen Schmetz.

Der Mann, dem ſie fließen, dem D Du, ohne ſein dunkles Schickſal zu kennen, wohl woll

teſt, iſt entweder, wie ich ſelbſt glaube, nicht mehr, oder er lebt in einem neuen Leben

in weiter Ferne.