Wer malt den entſetzlichen Schreck im Ant⸗ litz des Verurtheilten. Er zitterte und bebte, fiel auf die Knie nieder, und ſtoͤhnte mit bre⸗ chender Stimme das Wort Gnade.
Jetzt nahten zwei Räuber, banden ihm die Fuͤße zuſammen, und die Haͤnde auf den Ruͤk⸗ ken; dann ſtellten ſie ihn unter einen Baum, deſſen Aeſte tief herabhingen. Um einen derſel⸗ ben ward ein Strick geſchlungen, der untere Theil aber um deſen Hals gelegt.
Kutter Schweiß, die Todesangſt aus⸗ preßte, rollte von der Stirn des Kaufmanns, ſeine Kniee fingen an zu ſchlottern.
„Jetzt bete!“ rief der Raͤuber. —
Die blaßen Lippen des Geingſteten bebten. „Ach,“ ſprach er, „ich bin ein armer Sün „d 3 der Herr ſey m mir u und rn „zig. Amen!““
„Erkennſt Du's nun?“ rief der Räuber.


