Teil eines Werkes 
1. Theil (1837)
Entstehung
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166 Schnell ward er gefeſſelt, entkleidet und be⸗ raubt. Die Waaren, die ſeine Roſſe trugen, wurden abgepackt, ihm aber weirer nichts Boͤ⸗ ſes angethan. Nach einigen Minuten ließ man ihn wieder frei, und füͤhrte ihn in die Mitte der Räuber, wo ſich der Hauptmann befand.

Jetzt ſiehſt Du, ſprach dieſer,den gefuͤrchteten Haͤuptling. Ich kenne Dich, denn der Ruf ging Dir voran, Du biſt ein Be⸗ truͤger d Wucherer; Thränen der Wittwen und Waiſen laſten auf Deinem Mammon. Falſch iſt Dein Goldgewicht, wie Dein Herz⸗ An dem Shawl, den Du um den Leib trugſt, koͤnnte ich Dich ſofort aufhaͤngen laſſen, aber geh' und beſſere Dich! Hier ſind hundert Ducaten! nimm ſie, ein Theil Deiner Waa⸗ ren wird Dir zurckgegeben werden. Auch ferner werde ich auf Dich ein wachſames Auge haben, denn wiſſe, weit reicht meine Hand. Verſuchſt Du es, uns zu verrathen, ſo biſt u verloren. Geh' und verkuͤnde in der vei⸗