An der Straße lag ein einſames Wirths⸗ haus. Der Wirth war mit den Raͤubern ein⸗ verſtanden.
Schobri warf ſich in das Kleid eines reichen Peſther Handelsmannes. Ein ungariſcher Sam⸗ metrock, mit Schnuͤren kuͤnſtlich verziert, eng anſchließende, reich mit Silber geſtickte Bein⸗ kleider, gelbe Stiefeln und eine Sammetmuͤtze mit Zobeln verbraͤmt, gaben ihm ein ſtattliches Anſehen. Um den Leib hatte er eine große Geldkatze geſchnallt, welche von dem ſchweren Inhalt zu berſten drohte. Die Uhr hing an ei⸗ ner ſchweren Goldkette und Ringe von Werth ſchmuͤckten die Hände. Seine Pferde waren von ebler Race und reich geſchirrt; ſeine Be⸗ gleiter trugen ſich als Vlehhändler. In dieſem


