Teil eines Werkes 
1. Theil (1837)
Entstehung
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Ein unwillkuͤhrlicher Schauer durchzuckte des fragenden Jünglings Mark und Gebein, denn er ſah einen Galgeneinen von der Art, wel⸗ chen der Volkswitz einen vierſpännigen nennt, weil daran gleich eine ganze Sippſchaft von ſchliminen Geſellen zum Luftbabe aufgehängt werben kann. An dieſem Galgen hingen bereits drei halb verfaulte Leichname.

Die Raben hatten hier bereits ihr feiſtes Mahl gehalten. Die der Augen beraubten Ge⸗ ſichter und die abgefreſſenen Lippen der in Ket⸗ ten hängenden Gerichteten boten einen furcht⸗ baren Anblick dar. Ein Heer Raben und Kraͤhen

erhob ſich kraͤchzend, als der Wanderer und der Hirt naheten.

Der Hirt, welcher des Wanders erblaſſende Wange und ſeinen Schreck bemerkte, etzühlte

nun: Dieſe drei wären Thei 6 ne 359 er einer

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