Teil eines Werkes 
1. Theil (1837)
Entstehung
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ſinge der Hirten, die ſich mit ihren großen Hunden unter ſchattende Bäume gelagert hat⸗ ten, hier im ſchoͤnen Ungarlande an die idylli⸗ ſchen Zeiten des alten Griechenlands erinnerten.

ben tönten die Morgenglocken, als ein junger deutſcher Wanderer ruͤſtig und wohlgemuth einen Huͤgel aufwaͤrts ſtieg, welcher, mit Reben und Obſtbäumen bewachſen, von ſei⸗ ner Hoͤhe die uͤppigſte Ausſicht bot. Freude und Hoffnung ſchwellte des Wanderes Bruſt. Die bereits mehrere Wochen dauernde Fußreiſe hatte ſeine Kräfte geſtaͤrkt und ſeinen Geiſt er heitert; innig freute er ſich jezt, Ungarn kennen zu lernen und in einem Lande zu weilen, welches wohl eines der intereſſante⸗ 4 ſten und reichſten Europens iſt. Von dieſem Land ſagt der Eingeborne, welcher der latei⸗ niſchen, wie der magyariſchen Sprache gleich mächtig ſſ, mit Stolz:

n Ungaria est vita, Si entra non est ita!