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vieſes Menſchen, entblößte ſeine Stirne, auf der man fünf bis ſechs ziemlich lange Pfropfzieher oder Herz⸗ haken bemerkte, während ſein übriges Haar ſehr glatt geſchoren war. (Dieſe Friſur, genannt à la matelot, war, wenn unſere Erinnerungen getreu ſind, im Jahre 1825 ſehr beliebt unter dem Schiffsvolk des Hafens von Breſt.)
Ein weißes Hemd mit einem roth eingefaßten und auf ſeine breiten Schultern zurückgeſchlagenen Kragen ließ den Stierhals unſeres Matroſen ſehen, deſſen Haut gegerbt war wie ziegelfarbiges Pergament. Eine runde Jacke von blauem Tuch mit Knöpfen, worauf ein Anker geſtempelt, und eine weite, um die Hüften durch einen rothen wollenen Gürtel feſtgehaltene, Hoſe vervollſtän⸗ digten die Kleidung unſeres Mannes. Ein bis an den Hals hinablaufender Backenbart von einem mit Roth⸗ gelb nuancirten Braun umrahmte ſein viereckiges, zu⸗ gleich gutmüthiges und entſchloſſenes Geſicht. Ein ober⸗ ſtächlicher Beobachter hätte glauben können, der linke Backen des Seemanns ſei beträchtlich durch einen Fluß angeſchwollen, doch bei einer aufmerkſameren Prü⸗ fung errieth man, eine ungeheure Maſſe Kautabak verurſache dieſe vorübergehende Geſchwulſt. Fügen wir endlich bei, daß der Matroſe auf ſeinem Rücken einen Sack trug, deſſen Inhalt ziemlich umfangreich zu ſein ſchien.
Dieſe zwei Männer waren vor hohen, einen Gar⸗ ten umgebenden Mauern angelangt. Man unterſchied kaum die Gipfel der Bäume, denn es war beinahe völlig Nacht geworden.
Der junge Mann ſagte zu ſeinem Gefährten, wäh⸗
rend er ſtehen blieb, als wollte er ſich orientiren:
„Sans⸗Plume *), höre.“
„Was beliebt, Kapitän?“ fragte der Mann mit dem Kautahak, auf dieſen ſonderbaren Beinamen ant⸗ wortend.
*) Ohne Feder.


