tragen, dieſes Volkstaſchenbuch in allen Kreiſen der
Geſellſchaft zu empfehlen, denn ähnliche Kunſtprodukte
um dieſen Preis ſind wohl nie in die Hände des ſchlich⸗
ten Bürgers, — Handwerker oder Landmann — ge⸗ kommen. Muſik und Geſang iſt auch ein beſcheidenes
Plätzchen eingeräumt und der ſo proſaiſche Notenſatz
nicht ohne anſprechende künſtleriſche Begleitung.
Wir führen hier kurz den Inhalt dieſes wahren
Volkstaſchenbuches an:
Prachtſtahlſtich als Titellupfer: „Hlga,“ wohlgetroffe⸗ nes Portrait (Knieſtück) Ihrer K. Hoheit der Frau Kronprinzeſſin von Württemberg, mit ſinnreichem Rahmen und perſpektiviſcher Anſicht des neuen Luſt⸗ ſchloſſes bei Berg.
Acht ausgezeichnete Tylographien mit Tert: Ein mo⸗ dernes Bild aus der romantiſchen Zeit des Ritterthums. A. Abendland. 1) Der Turnierherr hoch zu Roß. 2) Sein Turnierpferd nebſt 4 Edelknaben. 3) Der Ritter vom Lichten⸗ ſtein mit 2 Pagen. 4) Zwei fechtende Ritter im ſauſenden Galopp daherſprengend. B. Morgen⸗ land. 5) Der Fürſt der Wüſte, umgeben von vier Negern. 6) Der Oberſte der Sarazenen. 7) Zwei Blitzesſchnelle Cavaſſen in vollem Carriere, die Zügel auf dem Hals des Pferdes, die lange Lanze hoch in der Luft haltend. 8) Das Aeußere der Turnierhalle am Abend des Feſtes.
Griginal-Erzählungen von Dr. Carl Spindler.
1) Der Sechsundvierziger. Mit 2 Bildern. — Eine recht launige Weingeſchichte; ſpielt in einem Ort am Rheine und zeigt deutlich und klar, war⸗ um im Jahr 1846 der Wein gut und im Jahr 1847 dagegen ſchlecht gerathen iſt.
2) Das Strafgericht der Eidgenoſſen⸗ Mit 3 Bildern. — Eine ſchweizeriſche Kriegsgeſchichte aus


