Erſtes Rapitel.
Ein Touriſt, der das Blaiſois im Jahr 1828 durch⸗ wandert und ſich von Blois nach dem Städtchen Pont⸗ Brillant begeben hätte, um nach dem Gebrauche der Reiſenden hier das Schloß gleichen Namens, ein pr acht⸗ volles Herrenhaus der alten Marquis von Pont⸗Brillant, zu beſuchen, wäre nothwendig vor einem Pachthof vorü ber⸗ gekommen, der am Rande des Vieinalwegs, ungefähr eine Meile vom Schloſſe, lag.
Völlig vereinzelt unter Waldungen und Brachfeldern, konnte dieſes Gebäude zufällig die Aufmerkſamkeit des Reiſenden erregen; man hätte es ohne Zweifel mit einer Miſchung von Traurigkeit und Ekel als eines von den zahlreichen Probeſtücken der Häßlichkeit der ländlichen Wohnungen der Gegend, ſelbſt wenn ſie Perſonen gehören, die ſich eines großen Wohlſtandes erfreuen, betrachtet.
Dieſer Pachthof beſtand in der That aus einem Nutzungsgebäude, deſſen Zugehöre zwei lange rückwärts laufende Flügel bildeten; das Innere dieſes abgeſtumpften Parallelograms diente als Hof und war voll von Dünger, der in übelriechendem Waſſer verfaulte, denn der Rind⸗ viehſtall, der Pferdeſtall und der Schafſtall gingen auf
aufen von Unrath, wo ſich im Koth alle Arten von
Hausthieren, von den Hühnern bis zu den Schweinen, er⸗


