Begebenheiten eines Weltmannes. 31
ſen, ſchob den Riegel zurück, worauf die Thüre mit leichter Mühe ſich aufthat.
„Zuvörderſt meinen aufrichtigſten Dank für Ihren groß⸗ müthigen Beiſtand!“ ſagte die Dame, welche ſich ihrem Retter mit verbindlicher Miene jetzt näherte; „Sie glauben nicht, dieſe Menſchen — ach, wenn⸗ Sie wüßten — und von ihnen los⸗ kommen kann man nicht.“
„O, das wäre zu machen!“ rief jener; „vernehmen Sie, wie ich mir die Sache denke. Die Uebermüthigen ſcheinen mir mit Ihrem Kutſcher und Lakaien auf ſehr vertrautem Fuße zu ſtehen. Als ſie ankamen, waren dieſe Beiden gerade mit ihrem Gepäck beſchäftigt und man ſah augenſcheinlich, daß ſie jene erwartet hatten. Sobald Sie daher auch nur ein Wort davon fallen laſſen, welchen Weg Sie einſchlagen wollen, ſo erfahren es auch jene ſaubern Herren und folgen Ihnen natürlich nach. Ich rathe Ihnen daher, daß Sie Ihren Wagen irgendwohin vorausſenden und ſich ſelbſt auf der Poſt weiter befördern laf⸗ ſen. In dieſem Falle würde ich, an den Sie nur Ihren Kut⸗ ſcher zu weiſen brauchten, gern bereit ſein, ihn nach einigen Ta⸗ gen aufzuſuchen und die Richtung einſchlagen zu laſſen, welche Sie genommen hätten. Was ſagen Sie dazu?“
„Ich will mir die Sache überlegen — darf ich Sie zum Abendbrod bei uns einladen?“
Jener ſchwieg, etwas unangenehm von dem erſten Satze


