Teil eines Werkes 
4. Band (1849)
Entstehung
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Begebenheiten eines Weltmannes. 23

Thür zu verſchließen und nun in hartnäckigem Stillſchweigen verharrte, mochten die Engländer nun bitten und flehen, ver⸗ ſprechen und drohen ſoviel ſie Luſt hatten.

Gut, ſagte Landstown endlich;aber Ihr ſollt's bereuen, Ihr unhöflichen Geſchöpfe, Ihr ſollt ſehen was wir thun werden.

Lachend ging Caſanova in ſein Zimmer und ließ dieſe Menſchen allein ſtehen. Durch das Schlüſſelloch iedoch beob⸗ achtete er ſie in ihrem weitern Beginnen.

Die Mantelſäcke und Koffer brachte der Hausknecht her⸗ aufgetragen und warf ſie, wie wenn es altes Eiſen geweſen wäre, an dem weiter kein Schaden geſchehen konnte, den Eigen⸗ thümern vor die Füße.

Ves, ſagte er beim letzten Päcktchen, das er auf dieſe Weiſe von ſeiner Achſel ſpedirte, und glotzte jenen eben ſo ſtarr in's Geſicht als ſie ihm zuſahen. Es war dieſes das einzige Wort Engliſch, welches er in ſeiner langen Hausknechtspraris profitirt hatte, und er verfehlte nie es anzuwenden, wenn er In⸗ ſulaner vor ſich merkte, welche dieſes Ves verſtanden. Trotz ſeiner Grobheit erhielt er dennoch ein anſehnliches Trinkgeld und ſodann den Auftrag Tiſche, Stühle und Matratzen, Wein und Waſſer, Speiſen und Tiſchgeräthe heraufzubeſorgen.

Indeſſen ſuchte Landstown, welcher mit ſeinen Lands⸗ leuten heimlich geſprochen hatte, nach einem Packete, welches er