Teil eines Werkes 
1. Band (1849)
Entstehung
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Begebenheiten eines Weltmannes. 189

freudeſatten Gäſte einzeln oder in Gruppen nach der Stadt zurück, um hier einige Stunden zu ſchlafen und dann an die alltäglichen Geſchäfte zu gehen.

Am andern Tage war die ganze Stadt von dieſer Neuig⸗ keit voll; man ſprach von nichts weiter als von jener origi⸗ nellen Hochzeit, welche ein ebenſo origineller Fremdling, der jetzt innerhalb der Stadtmauern weilen ſollte, geſtiftet hätte. Die Einen freuten ſich darüber und lachten, die Andern mach⸗ ten grimmige Geſichter über dieſe Verwegenheit, die Meiſten ſprachen darüber wie man über etwas Neues zu ſprechen pflegt, was die Langeweile zu kürzen geeignet iſt. Nur die Frauen, zumal die älteren, welche weniger ſchonen, wollten ſich mit die⸗ ſer Neuerung nicht einbverſtanden erklären; denn dieſe halten es mit der kirchlichen Ehe und mögen von einer Civilehe nichts wiſſen, indem ſie das Band nicht feſt genug bekommen können, welches den Mann geſetzlich an ihre Perſonen kettet, da ſie klug genug ſind, nicht zu ſehr auf die Allgewalt ihrer Reize zu pochen, während eine wahrhafte Schönheit ſich im Bewußt⸗ ſein ihrer Macht leichter über ſolche Nebendinge bei der Liebe hinwegſetzt.